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Hessens erster Handyspürhund im Gefängnis-Einsatz

Justiz Hessens erster Handyspürhund im Gefängnis-Einsatz

Erstmals kommt in Hessens Gefängnissen seit kurzem ein Handyspürhund zum Einsatz. Der Belgische Schäferhund Bono soll verhindern, dass Mobiltelefone in Haftanstalten eingeschleust werden.

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Polizist und Handy-Spürhund Bono.

Quelle: Swen Pförtner

Kassel. Seine feine Nase kommt vorzugsweise in der JVA Kassel I zum Einsatz. Er könne aber auch in den 15 weiteren Gefängnissen sein Gespür beweisen, teilte das Justizministerium mit.

Justizministerin Eva-Kühne Hörmann (CDU) informierte sich am Freitag in Kassel über die Fähigkeiten des speziell ausgebildeten Hundes und erklärte, dass dadurch die unkontrollierte Kommunikation durch Gefangene mit der Außenwelt verhindert werden solle. So solle etwa abgewendet werden, dass Zeugen in Strafverfahren unter Druck gesetzt oder Straftaten erleichtert und vorbereitet werden.

Nach Angaben des Ministeriums wurde der Hund auf die Geruchsstoffe der Hardwarekomponenten in Handys konditioniert. Er erkenne Mobiltelefone und Teile wie Lithium-Ionen-Akkus und Sim-Karten. Auf welcher Frequenz das Gerät arbeitet und ob es ein- oder ausgeschaltet ist, sei egal. Bono könne Handys in Räumen, Autos, Erdverstecken, Kleidung, Gepäckstücken und an Personen finden.

dpa

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