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Hessens erfolgreichster Blitzer fotografierte 88 000 Mal

Verkehr Hessens erfolgreichster Blitzer fotografierte 88 000 Mal

Hessens erfolgreichster Blitzer steht in Fuldabrück in Nordhessen. In der Verbindung zwischen den Autobahnen A7 und A44 löste der Blitzer 2013 insgesamt 88 000 Mal aus, wie das Regierungspräsidium Kassel am Freitag mitteilte.

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64,2 Millionen Euro gingen an den Landeshaushalt.

Quelle: David Ebener/Archiv

Kassel. Das ist durchschnittlich alle sechs Minuten. 72 Mal waren die Fahrer sogar 61 Stundenkilometer und mehr zu schnell, so dass sie ihren Führerschein für drei Monate abgeben mussten. In Wiesbaden wurden rund 4200 Fahrer geblitzt, die bei Rot gefahren sind. Damit liegt die Landeshauptstadt hessenweit vorn.

Insgesamt verzeichnete die Zentrale Bußgeldstelle im vergangenen Jahr 1,25 Millionen Anzeigen. Das waren rund 82 000 weniger als 2012. Grund dafür sei weniger verantwortungsbewusstes Fahren, sondern vielmehr der Ausfall von Blitzern durch Baustellen, sagte Regierungspräsident Walter Lübcke. Gut zwei Drittel (68 Prozent) waren Geschwindigkeitsverstöße, ein knappes Fünftel (18 Prozent) Halte- und Parkverstöße. Verstöße bis zu einem Bußgeld von 40 Euro dürfen die Gemeinden selbst einziehen. Erst nach erfolgloser Verwarnung wird die Bußgeldstelle eingeschaltet.

Aus den Vergehen flossen insgesamt rund 64,2 Millionen Euro in den Landeshaushalt. Es gehe um Kontrolle, stellte Lübcke klar. "Das ist keine Abzocke. Die Mehrheit der Leute sieht das ein." In Kassel werden alle Verkehrsverstöße in Hessen erfasst, mit Ausnahme von Frankfurt. Die größte hessische Stadt hat eine eigene Bußgeldstelle.

dpa

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