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Hessen will im Kampf gegen Einbrecher kooperieren

Kriminalität Hessen will im Kampf gegen Einbrecher kooperieren

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist zuletzt gestiegen, jetzt reagiert Hessen mit einer Kooperation mit anderen Bundesländern auf die Entwicklung. Ein Abkommen für die gemeinsame Arbeit werde bei der Innenministerkonferenz vom 15. bis 17. Juni im Saarland unterzeichnet, teilte ein Sprecher des hessischen Innenministeriums am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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Einbrecher.

Quelle: Daniel Maurer/Archiv

Wiesbaden. Bayern und Baden-Württemberg hatten sich bereits im vergangenen Jahr auf eine Kooperation verständigt, neben Hessen soll nun auch Rheinland-Pfalz mit ins Boot geholt werden.

Geplant ist, dass die Länderpolizeien schneller und enger zusammenarbeiten. Dazu gehören laut Sprecher etwa der Informationsaustausch, der Abgleich von Tatortspuren sowie gemeinsame Fahndungen. Nach Angaben aus Baden-Württemberg soll es unter anderem mehr länderübergreifende Kontrollen entlang der Verkehrswege geben. Die sogenannte Schleierfahndung erlaubt es, auch ohne konkrete Gefahr die Personalien von Menschen auf Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln festzustellen.

Im vergangenen Jahr stieg der polizeilichen Kriminalstatistik zufolge in Hessen die Zahl der Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent auf 11 95 Fälle.

dpa

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