Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Hessen verbietet Tötung männlicher Eintagsküken

Agrar Hessen verbietet Tötung männlicher Eintagsküken

Hessen verbietet aus Tierschutzgründen die Tötung männlicher Eintagsküken. "Eine landwirtschaftliche Produktionsform, bei der die Hälfte der Jungtiere systembedingt getötet wird, ist völlig inakzeptabel", sagte Agrarministerin Priska Hinz (Grüne) am Donnerstag in Wiesbaden.

Voriger Artikel
Auto rast in Tankstelle: Eine Person tot
Nächster Artikel
Theater Wiesbaden sucht Spielmannszug für Opernaufführung

Hahnenküken werden bisher nach dem Schlüpfn getötet.

Quelle: Philipp Schulze/Archiv

Wiesbaden. Bei der Legehennenzucht werden bislang routinemäßig Hahnenküken nach dem Schlüpfen getötet. Die Küken seien auch zur Mast nicht geeignet, argumentiert die Branche. Nordrhein-Westfalen hat die Praxis bereits verboten.

In Hessen trifft das Verbot vor allem eine große Brüterei, in der nach Ministeriumsangaben jährlich bis zu 15 Millionen Küken getötet werden. Eine Reaktion der Firma gab es zunächst nicht. Das Unternehmen erhält die Auflage, eine andere Methode einzuführen, bei der das Geschlecht eines Kükens noch im Ei bestimmt wird.

Die Fraktionen im Landtag begrüßten das Verbot. Die Opposition bemängelte aber, dass Hinz keine Frist dem Unternehmen festgesetzt habe. Die Tierschutzorganisation Tasso lobte den Schritt: "Tiere sind kein Abfall, sondern fühlende Lebewesen."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr