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Hessen soll weitere Schülergerichte bekommen

Justiz Hessen soll weitere Schülergerichte bekommen

In Hessen sollen nach den guten Erfahrungen in Wiesbaden und Limburg weitere Schülergerichte eingerichtet werden. Jugendliche Täter ließen sich von Schülerrichtern eher vom Unrecht ihrer Handlung überzeugen, sagte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann der Nachrichtenagentur dpa.

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Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden/Bensheim. Es werde geprüft, ob das Konzept auf weitere Städte ausgedehnt wird. Die CDU-Politikerin stellte das Projekt am Montag beim Hessentag an der Heinrich Metzendorf Schule im südhessischen Bensheim vor.

Vor den sogenannten Teen Courts verhandeln Jugendliche die Fälle von gleichaltrigen Straftätern. Oft wird eine erzieherische Maßnahme wie eine Entschuldigung beim Opfer oder das Ableisten gemeinnütziger Arbeit verabredet. Damit soll verhindert werden, dass die Täter weiter in die Kriminalität abgleiten.

Gerade bei Jugendlichen reiche oft schon ein deutliches Signal, dass strafbares Verhalten nicht geduldet werde, meinte Kühne-Hörmann. Die Erfahrungen seien sehr positiv. Das Projekt wurde 2005 bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden begonnen. Ende 2008 wurde es vom Landgerichtsbezirk Limburg übernommen. Insgesamt wurden bisher rund 70 Fälle abgeschlossen.

dpa

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