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Hessen hält Ebola bei Flüchtlingen für unwahrscheinlich

Gesundheit Hessen hält Ebola bei Flüchtlingen für unwahrscheinlich

Die hessischen Behörden sehen sich für Ebola-Fälle unter Flüchtlingen aus Afrika gewappnet, halten diese aber für unwahrscheinlich. Grund sei die 21-tägige Inkubationszeit zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit, erklärte das Sozialministerium am Montag in Wiesbaden.

Wiesbaden. "Da die meisten Flüchtlinge über den Landweg einreisen und viele Monate, wenn nicht sogar Jahre unterwegs sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein erkrankter Mensch Westeuropa bzw. Hessen erreicht, ziemlich gering."

Deshalb gebe es in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Hessen zwar Thermometer, um ohne Körperkontakt jede Art von Fieber messen zu können. Es gebe aber keine Quarantäneräume. Im Fall eines Ebola-Verdachts würden Patienten in die Isolierstation der Uniklinik Frankfurt gebracht.

Niedersachsen hatte angekündigt, sich für mögliche Ebola-Fälle bei Flüchtlingen zu rüsten. So werden Vorsorgemaßnahmen in den drei Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes getroffen.

dpa

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