Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Heroinschmuggel nach Kanada: Zoll und Fraport weisen Vorwürfe zurück

Kriminalität Heroinschmuggel nach Kanada: Zoll und Fraport weisen Vorwürfe zurück

Die Sicherheitskräfte am Frankfurter Flughafen haben den Vorwurf zurückgewiesen, bei der Drogenkontrolle eines Mannes versagt zu haben. Der Mann hat laut "Bild"-Zeitung 2,9 Kilogramm Heroin nach Kanada geschmuggelt.

Frankfurt/Main. Der Kanadier soll am 24. Mai mit einem Koffer in eine Air-Canada-Maschine nach Calgary gestiegen sein, ohne dass das Rauschgift im Sicherheitscheck am Frankfurter Flughafen bemerkt wurde. Erst in Calgary seien die Drogen in dem Trolley unter einem doppelten Boden gefunden worden.

Ein Sprecher des Zollfahndungsamt erklärte dazu am Montag, Gepäck werde lediglich bei der Einreise kontrolliert - und dies sei in Calgary gewesen. Der Flughafenbetreiber Fraport erklärte, der Schmuggler habe den Sicherheitsleuten am Frankfurter Flughafen nicht auffallen müssen, da er den Luftverkehr nicht gefährdet habe. Die Kontrollen der Sicherheitsfirmen seien darauf ausgerichtet, Waffen und Sprengstoff zu finden. Drogen und andere Schmuggelwaren fielen in den Zuständigkeitsbereich des Zolls.

Nähere Angaben darüber, ob der Mann das Heroin im Handgepäck schmuggelte oder ob er es aufgegeben hatte, konnten am Montag weder Fraport noch Zoll oder Bundespolizei machen. Auch die Fluggesellschaft war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama