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Hells Angels-Trauerzug mit 350 Fahrzeugen

Kriminalität Hells Angels-Trauerzug mit 350 Fahrzeugen

Mit 350 Motorrädern und Autos sind am Montag mehrere hundert Rocker von Darmstadt zu einer Trauerfeier für ein Hells Angels-Mitglied nach Weiterstadt gefahren.

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Die Hintergründe der Schießerei sind noch unklar.

Quelle: F. Bimmer/Archiv

Darmstadt/Frankfurt. Der Korso sei bis zum Friedhof begleitet worden, sagte eine Sprecherin der Darmstädter Polizei und bestätigte einen Bericht von "Echo online". Ein Teil der Strecke habe über die Autobahn 5 geführt, wo auf einigen Brücken Rocker Banner und Fackeln hielten. Zwischenfälle gab es nicht.

In Frankfurt rätseln die Ermittler immer noch über die Hintergründe der Schießerei im Rockermilieu, bei der in der Nacht zum 3. Juli vier Männer durch Schüsse verletzt wurden. Alle waren frühere Mitglieder des verbotenen Frankfurter Hells Angels-Charters Westend.

Ein 46-Jähriger, der in der vergangenen Woche als mutmaßlicher Schütze festgenommen wurde und seitdem in Untersuchungshaft sitzt, schweigt nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Montag. Dem Mann wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Wie die Staatsanwaltschaft auf ihn kam, sagte die Behördensprecherin nicht. Die Tatwaffe, ein Revolver, wurde bisher nicht gefunden.

dpa

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