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Heißluftballon landet außerplanmäßig auf Rhein-Insel

Notfälle Heißluftballon landet außerplanmäßig auf Rhein-Insel

Feuerball über der Rettbergsaue im Rhein - das berichten zahlreiche Menschen im Notruf. Schnell wird aber klar, dass es sich um einen Heißluftballon handelt. Der jedoch nicht auf die Rhein-Insel wollte.

Wiesbaden/Mainz. Die spektakuläre Landung eines Heißluftballons auf einer Insel zwischen Wiesbaden und Mainz hat einen großen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Zeugen hatten den Behörden einen Absturz oder einen Feuerball über der Rettbergsaue inmitten des Rheins gemeldet. Die Polizei und der Veranstalter der Fahrt sprachen am Mittwoch jedoch von einer normalen, sicheren Landung. Die drei Ballonfahrer blieben unverletzt.

Bei der Suche nach dem Ballon in der Dämmerung am Dienstagabend waren Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Zwischenzeitlich bestand der Verdacht auf einen Notfall.

Der Veranstalter der Ballonfahrt sagte, die Windverhältnisse hätten sich geändert. Deswegen habe der Pilot den Kurs ändern müssen. "Ein Ballon ist ein Luftfahrzeug, das nicht steuerbar ist." Ursprünglich sei eine Landung südlich von einem Mainzer Fußballstadion außerhalb der Stadt geplant gewesen.

Das von Zeugen gemeldete Feuer im Ballon war laut Veranstalter die übliche fünf bis sechs Meter lange Brennerflamme, die in der Dämmerung gut sichtbar sei. Eine solche Flamme gebe es bei jeder Ladung.

dpa

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