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Harley-Treffen im Biosphärenreservat: Weniger Biker als erwartet

Freizeit Harley-Treffen im Biosphärenreservat: Weniger Biker als erwartet

Tausende Biker sind bei einem von Deutschlands größten Harley-Treffs am Wochenende durch das landschaftlich sensible Biosphärenreservat Rhön im osthessischen Gersfeld gekurvt.

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Das bundesweite Treffen fand in der Rhön statt.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Gersfeld. Trotz guten Wetters seien weniger Motorradfahrer und Besucher als erwartet gekommen, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Nur etwa Zehntausend bequemten sich an den drei Tagen auf Hessens höchsten Berg, die Wasserkuppe (950 Meter). In der Vergangenheit waren es nach Angaben des Veranstalters zwischen 20 000 und 30 000. Zum mittlerweile sechsten Mal veranstaltete der Zweirad-Hersteller Harley-Davidson seinen "Friendship Ride Germany".

Der Besucherrückgang dürfte Naturschützer freuen, denn die alljährliche Motorrad-Sause der US-amerikanischen Kultmarke stößt nicht bei allen auf Gegenliebe. In der Vergangenheit kritisierten Naturschützer das Event immer wieder als ökonomisch und ökologisch unvernünftig. Das Biosphärenreservat Rhön ist ein Landschaftsschutzgebiet, das von der Weltkulturorganisation Unesco anerkannt wurde. Dort befinden sich seltene Tier- und Pflanzenarten.

Harley-Davidson verbindet die Veranstaltung mit einem Wohltätigkeitsprojekt. Einnahmen sollen unter anderem an die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke gehen. Auf dem Programm standen unter anderem Stuntshows, Musik und Probefahrten. Nach einem Motorrad-Gottesdienst am Sonntag war eine Parade-Ausfahrt der Höhepunkt des Biker-Treffens.

dpa

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