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"Happy Birthday Türke" neu aufgelegt

Literatur "Happy Birthday Türke" neu aufgelegt

Vor mehr als 30 Jahren hat Jakob Arjouni in seinem Erfolgskrimi "Happy Birthday, Türke!" das Frankfurter Bahnhofsviertel verewigt. Die Witwe eines Türken, der in einem Bordell ermordet wird, engagiert zur Aufklärung einen Landsmann als Privatdetektiv.

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Der Autor Jakob Arjouni ist zu sehen.

Quelle: Frank May/Archiv

Frankfurt/Main. Jetzt ist der später von Doris Dörrie verfilmte Roman wenige Tage vor Weihnachten neu herausgekommen - mit zahlreichen Illustrationen von Philip Waechter. In die Farben Pink und Violett getaucht, liefern die Tuschestift-Karikaturen den passenden Kontrast zum düsteren Rotlicht-Milieu.

Der in Frankfurt aufgewachsene Waechter war 17 Jahre alt, als im Jahr 1985 der Krimi auf den Markt kam. Um das damals sehr verrufene Bahnhofsviertel habe er als Teenager einen großen Bogen gemacht, sagt der Sohn des berühmten Cartoonisten F.K. Waechter. Heute ist das Bahnhofsviertel trotz Bordellen und Drogen Frankfurts heißestes Szeneviertel. Den Wandel hat Arjouni, unter dem bürgerlichen Namen Jacob Benjamin Bothe geboren, nur noch teilweise miterleben können. Arjouni, der seinen Privatdetektiv Kemal Kayankaya noch weitere literarische Fälle lösen ließ, starb 2013 im Alter von nur 48 Jahren in Berlin. "Happy Birthday Türke!" hat er mit 21 Jahren geschrieben.

dpa

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