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Hanauer Urwildpferde erwarten Nachwuchs: Erfolg für Zuchtprogramm

Tiere Hanauer Urwildpferde erwarten Nachwuchs: Erfolg für Zuchtprogramm

In der Zuchtgruppe seltener Urwildpferde in Hanau wird erstmals Nachwuchs erwartet. Wenn alles gut geht, bekommt Stute Galinka im Juli oder August ein Fohlen, wie der Bundesforstbetrieb Schwarzenborn am Freitag mitteilte, dem das Reservat der Przewalski-Pferde im Naturschutzgebiet Campo Pond untersteht.

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Przewalski-Pferde.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Hanau. Zuchthengst Fury, der im vergangenen Juli zur Gruppe der vier Stuten stieß, hat die Erwartungen somit erfüllt. Es ist die erste Nachzucht der Urwildpferde außerhalb eines Zoos, wie Christoph Goebel, Leiter des Bundesforstbetriebs, erklärt hatte. Das Projekt ist Teil eines europäischen Artenschutzprogramms.

Przewalski-Pferde stammen aus Zentralasien. Sie galten seit 1970 in freier Wildbahn als fast ausgestorben. Um ihre Art zu retten, werden sie nachgezüchtet, einige Exemplare wurden bereits ausgewildert.

Weltweit leben nun wieder 2000 der Tiere, in Deutschland sind es 183 in 24 Haltungen. Die Wildpferde sind nach ihrem Entdecker benannt, einem russischen Oberst und Expeditionsreisenden. Przewalski-Pferde, etwa so groß wie Ponys (1,40 Meter), sind die einzige Unterart des Wildpferds, die in ihrer Urform bis heute überlebt hat.

dpa

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