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Haftstrafen wegen fremdenfeindlichen Mordes bestätigt

Prozesse Haftstrafen wegen fremdenfeindlichen Mordes bestätigt

Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Limburger Landgerichts wegen eines Mordes aus fremdenfeindlichen Motiven bestätigt. Zwei Männer hatten einen Flüchtling aus Ruanda in einer städtischen Unterkunft für Obdachlose zu Tode geprügelt.

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Ein Richter mit Richterhammer in einem Gerichtssaal.

Quelle: Daniel Naupold/Archiv

Karlsruhe/Limburg. Das Gericht in Limburg hatte im Juni 2015 langjährige Haftstrafen wegen gemeinschaftlichen Mordes verhängt. Die Revision dagegen wurde nun verworfen, wie der Bundesgerichtshof am Montag in Karlsruhe mitteilte.

Die Richter hatten einen damals 43 Jahre alten Angeklagten zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Da er zur Tatzeit im Oktober 2014 betrunken war, galt er nicht als voll schuldfähig. Ein damals 22-jähriger Mittäter erhielt zehn Jahre Haft und musste in eine Entziehungsanstalt. Ein dritter mutmaßlicher Schläger hatte sich im Gefängnis das Leben genommen.

Die Vorsitzende Richterin der Limburger Strafkammer hatte von einer "verachtenswerten Tat" gesprochen. Die Angeklagten hätten zwar zu keiner rechtsradikalen Gruppe gehört. Sie hätten aber ständig fremdenfeindliche Reden geführt und damit geprahlt, Ausländer geschlagen zu haben.

dpa

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