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Haftstrafe im Prozess um Korruption bei Hochhaus-Sanierung

Prozesse Haftstrafe im Prozess um Korruption bei Hochhaus-Sanierung

Im Prozess um die Korruptionsaffäre bei der Sanierung des Doppel-Hochhauses der Deutschen Bank in Frankfurt ist ein 31 Jahre alter Heizungsunternehmer am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt zu 18 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden.

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Doppel-Hochhauses der Deutschen Bank in Frankfurt.

Quelle: Lukas Barth/Archiv

Frankfurt/Main. Der Angeklagte hatte leitenden Mitarbeitern des für die 163 Millionen Euro teure Sanierung zuständigen Großunternehmens Bordellbesuche bezahlt sowie größere Geldzahlungen und den Kauf eines Wohnmobils in sechsstelliger Höhe in Aussicht gestellt.

Der Bauleiter, dem die Bordellbesuche zukamen, erhielt eine Geldstrafe von 6300 Euro (90 Tagessätze) wegen Bestechlichkeit. Gegen einen weiteren Verantwortlichen dieser Firma soll noch verhandelt werden. Der Heizungsunternehmer verbüßt derzeit noch eine andere Haftstrafe, die er wegen diverser Betrügereien erhalten hatte. Eine Aussetzung zur Bewährung komme deshalb bei der neuen Strafe nicht in Betracht, sagte der Vorsitzende Richter. Beide Angeklagte hatten vor Gericht Geständnisse abgelegt.

dpa

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