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Haft für Messerstecher nach blutigem Streit um Arbeitsplatz

Prozesse Haft für Messerstecher nach blutigem Streit um Arbeitsplatz

Nach dem blutigen Streit um einen Arbeitsplatz in einem Döner-Imbiss in Hanau muss ein 27-jähriger Messerstecher für sechs Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Hanau verurteilte ihn am Dienstag unter anderem wegen versuchten Totschlags.

Hanau. Er hatte seinem 28 Jahre alten Kontrahenten bei einer Auseinandersetzung fünf Stiche mit einem Küchenmesser beigebracht. Das Opfer konnte mit einer Not-Operation gerettet werden.

Der Attacke war ein Streit um einen Arbeitsplatz in dem Imbiss vorausgegangen. Die beiden Männer hatten sich am Abend des 10. Dezembers 2013 verabredet, um die Angelegenheit zu klären. Während es zunächst bei wüsten Worten und Faustschlägen blieb, zog der 27-Jährige schließlich das Messer.

Der Verteidiger machte für den Messereinsatz Notwehr geltend. Das Gericht sah aber "absoluten Vernichtungswillen" bei dem Angreifer, der seinen Kontrahenten habe töten wollen. Der Angeklagte selbst erklärte, sich nicht an die Messerstiche erinnern zu können.

dpa

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