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Häftling auf Freigang soll wegen Schulden getötet haben: Mordprozess

Prozesse Häftling auf Freigang soll wegen Schulden getötet haben: Mordprozess

Wegen Spielschulden soll ein Häftling auf Freigang zum Mörder geworden sein - seit Dienstag steht der 36-Jährige deshalb vor dem Landgericht Darmstadt. Ihm wird vorgeworfen, im August 2013 einen 38 Jahre alten Bekannten in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) getötet zu haben, um Geld nicht zurückzahlen zu müssen.

Darmstadt. Der Anklage zufolge stach er dem Opfer mit einem Messer zwölfmal in Bauch und Brust. Es ging laut Staatsanwaltschaft um 40 000 Euro, die der Angeklagte nicht aufbringen konnte.

Der 36-Jährige war zum Zeitpunkt der Bluttat Häftling mit Freigang, durfte also tagsüber das Gefängnis verlassen. Wegen Raubes war er zuvor zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Für den Prozess sind insgesamt zehn Verhandlungstage geplant.

dpa

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