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Große Hilfsbereitschaft nach Flut in Nidda-Wallernhausen

Wetter Große Hilfsbereitschaft nach Flut in Nidda-Wallernhausen

Nach der Flut im Niddaer Ortsteil Wallernhausen werden Spenden für die Betroffenen gesammelt. "Es gibt eine ganz große Hilfsbereitschaft", sagte der Bürgermeister von Nidda, Hans-Peter Seum (parteilos).

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Flut aus Schlamm und Wasser in Wallernhausen.

Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Nidda. Die Wetterau-Stadt rief zu einer Spendenaktion auf. Die Höhe der Schäden war auch am Dienstag noch unklar, die Stadt hofft auf Hilfsgelder aus einem Landesfonds.

Eine Flutwelle war am Sonntag durch den Ortskern gerauscht, hatte Autos mitgerissen, Straßen und Keller unter Wasser gesetzt. Einige Straßen seien beschädigt und weiterhin nicht befahrbar, sagte ein Polizeisprecher. Mitarbeiter von Bauhöfen, Firmen oder Straßenmeistereien waren nach Angaben des Wetteraukreises weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Auch Gutachter waren unterwegs.

Einige Familien fürchten nun, dass ihre Häuser nicht mehr bewohnbar sind, wie der Bürgermeister berichtete. Manche hätten Existenzangst. Nach Angaben von Wallernhausens Ortsvorsteher Wolfgang Clotz herrscht unter den Betroffenen auch die bange Frage, ob Versicherungen einspringen.

Die Hilfsbereitschaft sei überwältigend, sagte Clotz. Menschen auch aus anderen Orten böten ihre Arbeitskraft an, wollten Geld, Möbel oder Hausrat spenden. Um die Hilfe besser zu koordinieren, werden die Betroffenen derzeit befragt, welche Dinge sie benötigen.

dpa

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