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Grippewelle und kaltes Wetter bringen Kliniken an Kapazitätsgrenze

Gesundheit Grippewelle und kaltes Wetter bringen Kliniken an Kapazitätsgrenze

Der kalte Februar und die Grippewelle stellen Hessens Krankenhäuser nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung auf eine Belastungsprobe. Vereinzelt seien die Möglichkeiten zur Intensivbehandlung erschöpft, bestätigte das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden, ohne Details zu nennen.

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Grippe kann lebensgefährliche Ausmaße annehmen.

Quelle: K.-J. Hildenbrand/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. Zuvor hatte "Bild" berichtet, in Frankfurt und Offenbach trete ein "Notfall-Zuweisungsplan Krankenhaus" in Kraft. Das bedeute, dass zusätzliche Betten in Krankenzimmer und Gänge geschoben würden, um die Versorgung aller Patienten zu gewährleisten.

Die Krankenhäuser halten dem Ministerium zufolge in kalten Wintermonaten immer Betten vor. Man sei aber an die Grenze der Aufnahmekapazitäten gekommen. Die Rettungsleitstellen könnten allerdings mit Hilfe des webbasierten Kapazitätsnachweises freie Krankenhäuser ansteuern, die außerhalb des eigenen Landkreises lägen.

Derzeit halten in Frankfurt täglich etwa 350 Einsätze die Rettungsdienste in Atem, wie die Feuerwehr berichtete. Normalerweise seien es 270. Eine Zunahme sei aber - auch bundesweit - seit Jahren zu beobachten. Ursache sei also nicht die Grippewelle, sondern eine immer älter werdende Bevölkerung, hieß es. Die Feuerwehr kämpft selbst mit der Grippewelle: Rund 90 Kollegen seien derzeit erkrankt.

dpa

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