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Greenpeace misst Stickoxid-Werte im Rhein-Main-Gebiet

Umwelt Greenpeace misst Stickoxid-Werte im Rhein-Main-Gebiet

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace will in der kommenden Woche auch im Rhein-Main-Gebiet eigene Messungen der Stickstoffdioxid-Konzentration unternehmen. Ziel sei es, das Ausmaß der Belastungen auch abseits der offiziellen Messstationen zu zeigen, teilte Greenpeace mit.

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In vielen deutschen Städten ist der Stickstoffdioxid-Gehalt zu hoch.

Quelle: Frank May/Archiv

Frankfurt/Mainz. Geplant seien keine Dauermessungen, sondern "Momentaufnahmen", sagte ein Sprecher. Vorgesehen sind Messungen am Dienstag (8.3.) in Frankfurt, am Mittwoch (9.3.) in Wiesbaden und Mainz.

Hauptursache für die Stickstoffdioxid-Konzentration sind Autoabgase, insbesondere von Dieselfahrzeugen. Stickstoffdioxid reizt die Atemwege und kann die Lungenfunktion schädigen.

Seit Jahren werden in deutschen Städten die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Darmstadt gehört nach Angaben des Umweltbundesamts zu den elf am höchsten belasteten Städten. An der Messstation Hügelstraße wurde 2015 der höchste Jahresmittelwert in Hessen gemessen - er lag bei 61 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Auch an acht anderen verkehrsreichen Luftmessstationen in Hessen wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid je Kubikmeter Luft im Jahresmittel überschritten - etwa in Frankfurt, Kassel, Offenbach, Gießen, Fulda, Marburg und Wiesbaden.

Seit Februar misst Greenpeace mit Experten der Universität Heidelberg Stickoxid-Konzentrationen in deutschen Innenstädten, bislang in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

dpa

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