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Gorilla-Baby im Frankfurter Zoo an Durchfall gestorben

Tiere Gorilla-Baby im Frankfurter Zoo an Durchfall gestorben

Im Frankfurter Zoo ist ein Gorilla-Baby gestorben. Ursache war starker Durchfall, ausgelöst durch ein aggressives Darmbakterium, wie Zoodirektor Manfred Niekisch am Montag der Nachrichtenagentur dpa sagte.

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Das Gorilla-Baby Tandu starb an einem Darmbakterium.

Quelle: D. Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Tandu war sechs Monate alt, als er am Sonntag vor einer Woche starb. Bis Mittwoch trug Mutter Shira ihr totes Erstgeborenes am Körper. Erst dann legte sie es ab, so dass der Leichnam untersucht werden konnte.

Erst am Montag stand das Obduktionsergebnis fest: Shigellen - ein Erreger, der laut Niekisch bisher im Frankfurter Zoo noch nie auftrat. Wie er zu den Tieren gelangte, etwa über das Essen, ist unklar: "Zum Übertragungsweg haben wir keine Erkenntnisse." Die großen Tiere hätten das Bakterium wohl verarbeiten können, den Kleinen habe der Durchfall hingegen zu stark geschwächt.

Im Zoo leben derzeit vier Gorilla-Weibchen, ein Männchen und zwei weitere Jungtiere. Sie bekommen jetzt passgenaue Antibiotika und Laub statt Obst zu fressen. Man habe bewusst die Öffentlichkeit nicht informiert, sagte der Zoo-Direktor, "wir wollten erst wissen, woran das Tier gestorben ist". Besucher, denen auffiel, dass die Mutter ein totes Jungtier mit sich herum trug, habe man aber informiert.

dpa

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