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Glücksvogel zurück in Frankfurt

Tiere Glücksvogel zurück in Frankfurt

Nach Jahrzehnten sind auf dem Alten Flugplatz in Bonames im Frankfurter Grüngürtel wieder Weißstörche im Liebesglück. "Das ist eine kleine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes.

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Die Rückkehr der Störche: Ein Erfolg für Frankfurt.

Quelle: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Wenn der Storch in die Großstadt zurückkommt, ist das ein sehr schönes Zeichen", sagte Biologe Berthold Langenhorst vom Naturschutzbund (NABU) in Hessen am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn sie klappern, heißt es, dass sie das Nest angenommen haben." Bis die Glücksvögel die ersten Eier legen, dauere es dann aller Voraussicht nach nicht mehr lange.

Vor rund 30 Jahren brüteten Langenhorst zufolge überhaupt keine Störche mehr in Hessen. Vor allem im südlichen Teil des Landes habe es kaum mehr alte Bäume gegeben, die beliebte Brutplätze der Vögel sind. Um die Störche zurückzuholen, haben Naturschützer in den 1980ern deshalb künstliche Storchenmasten aus Metall und Holz aufgestellt.

"Mittlerweile gibt es in Hessen wieder 380 Brutpaare, die meisten südlich von Frankfurt", sagte Langenhorst. Die ersten Eier gibt es bereits im hessischen Ried. Wie viele Jungvögel es in diesem Jahr werden, sei aber noch unklar. Entscheidend ist dem Biologen zufolge das Wetter im Mai und Juni. Die besten Überlebenschancen haben die geschlüpften Tiere bei warmen Temperaturen.

dpa

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