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Giraffe Chira im Zoo eingeschläfert: Berühmt durch Internet-Geburt

Tiere Giraffe Chira im Zoo eingeschläfert: Berühmt durch Internet-Geburt

Die wohl weltweit bekannteste Giraffe aus dem Bestand des Frankfurter Zoos ist tot. Das 17 Jahre alte Weibchen Chira, berühmt vor allem durch die erste im Internet übertragene Giraffen-Geburt in Europa, wurde wegen starker Gelenkschmerzen eingeschläfert.

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Giraffe Chira (r.) mit ihrem Jungen Jengo.

Quelle: Nicolas Armer/Archiv

Frankfurt. Das Tier habe an einer Fehlstellung der inneren Klaue im rechten Vorderlauf gelitten, teilte der Zoo am Dienstag mit. "Wir haben uns für das Wohl des Tieres entschieden und Chira eingeschläfert", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am Dienstag.

Chira sei bereits seit ihrem dritten Lebensjahr behandelt worden und habe lange Zeit trotz der Gelenkentzündung weitgehend schmerzfrei gelebt. In den vergangenen Monaten habe sich ihr Zustand allerdings deutlich verschlechtert, die Behandlung habe nicht mehr angeschlagen, teilte der Zoo mit.

Anders als in Kopenhagen wurde die Frankfurter Giraffe allerdings nicht geschlachtet oder gar öffentlich seziert: Chira sei - wie generell im Frankfurter Zoo üblich - zur Obduktion in eine Tierpathologie gebracht worden.

Für Schlagzeilen hatten Zoo und Giraffe im Februar 2003 gesorgt, als Chira vor laufender Internet-Kamera ein Fohlen zur Welt brachte. Auf die Geburt hatten Tierliebhaber seit Wochen gewartet. Die Internet-Seite, auf die FFH die Bilder aus dem Stall übertrug, wurde nach Angaben des Radiosenders (Bad Vilbel) mehr als 20 Millionen Mal geklickt.

dpa

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