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Gewerkschaft warnt vor Gewalt gegen Polizisten im Alltag

Kriminalität Gewerkschaft warnt vor Gewalt gegen Polizisten im Alltag

Nach dem Tod eines Polizisten am Bahnhof von Herborn in Hessen haben Gewerkschafter vor Gewaltausbrüchen während alltäglicher Einsätze gewarnt. Immer wieder gebe es heftige Angriffe auf Polizisten im Streifendienst, erklärte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPol), Rainer Wendt, am Freitag in Berlin.

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Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPol), Rainer Wendt.

Quelle: I. Wagner/Archiv

Berlin. Mehr als 80 Prozent solcher Attacken geschähen in Alltagssituationen wie etwa bei Personenkontrollen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten.

"Davor kann man sich kaum schützen, selbst wenn alle Maßnahmen zur Eigensicherung beachtet wurden, bleibt ein hohes Restrisiko", erklärte Wendt und forderte mehr Einsatztrainings sowie die beste Schutzausstattung. Der Bundesvorsitzende befürchtet, dass Beamte angesichts solcher Taten misstrauischer und vorsichtiger würden. Damit könne Bürgernähe verloren gehen.

dpa

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