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Geständnisse im Prozess um Korruption bei Hochhaus-Sanierung

Prozesse Geständnisse im Prozess um Korruption bei Hochhaus-Sanierung

Mit Geständnissen der beiden Angeklagten hat am Freitag der Prozess um eine Korruptionsaffäre bei der Generalsanierung der beiden Hochhaustürme der Deutschen Bank in Frankfurt begonnen.

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Die Zwillingstürme der Zentrale der Deutschen Bank.

Quelle: B. Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Vor dem Landgericht räumte der Inhaber einer kleineren Heiztechnik-Firma ein, einem Bauleiter eines größeren Unternehmens zahlreiche Bordellbesuche finanziert zu haben. Darüber hinaus übergab der 31-Jährige dem Bauleiter einen Schuldschein zum Kauf eines Wohnmobils im Wert von 165 000 Euro, der jedoch später nicht mehr zustande kam.

Der 57 Jahre alte Bauleiter, dessen Firma vom Hochhaus-Eigentümer großzügige Vollmachten zur Vergabe von Aufträgen erhalten hatte, gab zu, das Geld für die Bordellbesuche und den Schuldschein erhalten zu haben. "Ich wusste, dass der Firmeninhaber im Gegenzug Aufträge erwartete", sagte der Angeklagte. Durch die Geständnisse könnte sich der ursprünglich bis Mitte Mai terminierte Prozess verkürzen. Der Vorsitzende Richter stellte nach einem Rechtsgespräch Bewährungsstrafen in Aussicht.

dpa

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