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Geständnis im Prozess um Betrug von älteren Menschen

Prozesse Geständnis im Prozess um Betrug von älteren Menschen

Ein Prozess gegen einen 48-Jährigen, der eine Firma beim Betrug von älteren Menschen unterstützt haben soll, hat mit einem Geständnis begonnen. Der Angeklagte räumte am Montag vor dem Landgericht Frankfurt ein, dem Unternehmen seine Bankkonten zur Verfügung gestellt zu haben.

Frankfurt/Main. Auf das hatten Betrugsopfer laut Anklage insgesamt rund 1,9 Millionen Euro überweisen. Das Geld habe der 48-Jährige schließlich Hintermännern der Firma übergeben. Sie sind noch auf freiem Fuß.

Das Unternehmen hatte laut Anklage telefonisch für eine angeblich lukrative Geldanlage in Immobilien auf Mallorca oder bei einer amerikanischen Ölfirma geworben. Renditen bis zu zehn Prozent im Jahr seien den späteren Opfern in Aussicht gestellt worden. Die Geldanlagen hatten jedoch nur auf dem Papier existiert. Die Anleger aus dem Raum Düsseldorf verloren in Einzelfällen bis zu 140 000 Euro, Schäden im mittleren vierstelligen Bereich waren die Regel.

In insgesamt 144 Fällen hat der Angeklagte nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Firma unterstützt. Er habe dafür rund drei Prozent Provision erhalten. Der Schwindel war 2013 aufgeflogen. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts hat zunächst vier weitere Verhandlungstage vorgesehen.

dpa

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