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Geständnis: Umsatzsteuerbetrug mit Millionenschaden

Prozesse Geständnis: Umsatzsteuerbetrug mit Millionenschaden

Mit einem Geständnis des Angeklagten hat am Montag in Frankfurt der Prozess um einen großangelegten Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit Mobiltelefonen und Smartphones begonnen.

Frankfurt/Main. Der 32 Jahre alte Angeklagte gab vor dem Landgericht zu, sich in der ersten Jahreshälfte 2011 an einem sogenannten Umsatzsteuer-Karussell beteiligt zu haben, bei dem durch manipulierte Umsätze vom Finanzamt unberechtigt Vorsteuern in Höhe von rund drei Millionen Euro zurückerstattet worden waren. Mehrere Mittäter waren bereits zu Haftstrafen von bis zu fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden.

Das Landgericht stellte dem 32-Jährigen eine Strafe von höchstens drei Jahren in Aussicht, falls er die Vorwürfe uneingeschränkt zugebe. Daraufhin kam das Geständnis. Er habe, nachdem er die Geschäftsverbindungen mit den anderen Karussellteilnehmern eingegangen sei, zumindest die Ahnung gehabt, dass dabei etwas nicht stimmen könne. Laut Anklage reicht dies bereits für eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung aus. Die Strafkammer hat noch weitere Verhandlungstermine vorgesehen.

dpa

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