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Geschäftsleute wegen Manipulationen beim Goldhandel vor Gericht

Prozesse Geschäftsleute wegen Manipulationen beim Goldhandel vor Gericht

Wegen Manipulationen beim Handel mit Altgold stehen seit Mittwoch zwei Edelmetallhändler vor dem Landgericht Frankfurt. Insgesamt sollen sie Beträge von rund 1,9 Millionen Euro manipuliert haben.

Frankfurt/Main. Der Anklage zufolge verfälschten der 50-Jährige und sein 25-jähriger Sohn in 208 Fällen An- und Verkaufsbelege, um so eine zweifelhafte Herkunft des Goldes zu verschleiern oder weniger Einkommenssteuern zahlen zu müssen.

Die Belege waren bereits bei einer Betriebsprüfung des Finanzamtes aufgefallen. Deshalb lautet die Anklage auf Urkundenfälschung und Hehlerei, nicht aber auf Steuerhinterziehung. Am ersten Verhandlungstag legten die Angeklagten Teilgeständnisse ab und ließen über ihre Verteidiger erklären, dass es tatsächlich zu Manipulationen gekommen sei.

Die Wirtschaftsstrafkammer steht vor einer umfangreichen Beweisaufnahme, die voraussichtlich bis Anfang Januar dauern wird. Das Gericht hat 90 Zeugen geladen, darunter hauptsächlich Kunden der beiden Läden in der Frankfurter Innenstadt und Frankfurt-Bockenheim.

dpa

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