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Gerüstbauer gesteht Schwarzarbeit und Steuerbetrug

Prozesse Gerüstbauer gesteht Schwarzarbeit und Steuerbetrug

Schwarzarbeit und Steuerbetrug in Millionenhöhe werden seit Montag einem 51 Jahre alten Gerüstbau-Unternehmer vor dem Landgericht Frankfurt zur Last gelegt. Am ersten Verhandlungstag räumte der mittlerweile arbeitslose Unternehmer die Vorwürfe nach anfänglichem Zögern ein.

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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Quelle: David-Wolfgang Ebener/Archiv

Frankfurt/Main. Das Gericht stellte ihm dafür eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren und acht Monaten in Aussicht. Der ursprünglich bis Mitte Oktober vorausterminierte Prozess dürfte sich durch das Geständnis erheblich verkürzen.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits 2011 bei einer Durchsuchung der Büroräume des Geschäftsmannes festgestellt, dass fast alle der 20 bis 30 Arbeitnehmer nur zu einem geringen Teil ihres Lohnes bei den Sozialversicherungen angemeldet waren. Den weitaus größeren Teil ihres Monatsverdienstes erhielten sie jedoch "schwarz auf die Hand".

Nach langen Berechnungen kam die Anklagebehörde schließlich auf rund 1,2 Millionen Euro, die der Rentenversicherung vorenthalten blieben, sowie knapp 350 000 Euro an hinterzogenen Lohnsteuern. Um das Geld für die Schwarzbezahlung freisetzen zu können, arbeitete der Angeklagte dabei in größerem Umfang mit Scheinrechnungen.

dpa

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