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Gericht kippt verkaufsoffenen Sonntag am 30. März

Handel Gericht kippt verkaufsoffenen Sonntag am 30. März

Kommenden Sonntag bleiben die Geschäfte in Darmstadt zu: Das Verwaltungsgericht hat die Pläne für einen verkaufsoffenen Sonntag am 30. März vorerst gekippt. Es gab einem entsprechenden Eilantrag der Gewerkschaft Verdi statt, wie ein Sprecher am Montag in Darmstadt mitteilte.

Darmstadt. Diese hatte argumentiert, dass eine für diesen Tag geplante Ausstellung über Mobilität nicht ausreiche, um auch die Öffnung der Geschäfte zu erlauben. "Wir sehen das als Erfolg", sagte ein Gewerkschaftssprecher. Verdi hatte im Namen der aus Gewerkschaften und Kirchen bestehenden "Allianz für den freien Sonntag" die Richter angerufen.

Erst im vergangenen Jahr hatte es Streit um den verkaufsoffenen Palmsonntag gegeben. Klagen dagegen waren zunächst abgewiesen worden. Im Hauptsacheverfahren entschied das Verwaltungsgericht dann aber nachträglich, dass die Stadt Darmstadt die mit einem Ostermarkt verbundene Öffnung von Geschäften nicht hätte genehmigen dürfen. Am 15. Mai soll das Berufungsverfahren dazu nach Gewerkschaftsangaben vor dem Verwaltungsgerichtshof verhandelt werden.

dpa

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