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Gericht entscheidet im Kunstfälscherprozess über Anwaltsanträge

Prozesse Gericht entscheidet im Kunstfälscherprozess über Anwaltsanträge

Im Prozess um gefälschte Werke russischer Avantgardekunst will das Wiesbadener Landgericht am heutigen Mittwoch entscheiden, ob das Verfahren ausgesetzt wird. Drei Männern werden gewerbs- und bandenmäßiger Betrug sowie Urkundenfälschung vorgeworfen.

Wiesbaden. Sie sollen laut Anklage mit dem Verkauf von 19 gefälschten Bildern im Stil von Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch fast elf Millionen Euro ergaunert haben.

Die Anwälte der Angeklagten hatten zum Auftakt des Prozesses bemängelt, dass sie Ermittlungsakten zu spät und nur unvollständig bekommen hätten und wichtige Zeugenaussagen nur als zusammenfassende Protokolle oder nicht ausreichend übersetzt vorlägen. Ihre Anträge hatte die Verteidigung zudem mit der zu kurzfristige Mitteilung über die neue Besetzung des Gerichts begründet. Die Anklage wurde bislang nicht, die Angeklagten haben sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

dpa

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