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Gericht: Unfall auf Umweg zur Arbeit grundsätzlich Arbeitsunfall

Justiz Gericht: Unfall auf Umweg zur Arbeit grundsätzlich Arbeitsunfall

Auch wenn ein Beschäftigter auf einem Umweg von oder zur Arbeitsstelle verunglückt, ist es nach einer Gerichtsentscheidung grundsätzlich ein Arbeitsunfall. Es komme darauf an, dass am Fahrziel festgehalten und die Strecke nur unwesentlich verlängert wurde, teilte das Hessische Landessozialgericht Darmstadt am Dienstag mit.

Darmstadt. In einem konkreten Fall hatte ein Lagerist 2011 einen schweren Autounfall. Der Unfallort lag aber nicht auf dem direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstelle. Der Mann hatte angegeben, wegen eines Staus eine andere Route gewählt und sich bei schwierigen Licht- und Wetterverhältnissen verfahren zu haben. Die Berufsgenossenschaft hatte die Anerkennung als Arbeitsunfall abgelehnt. Für den Umweg habe es keine Gründe gegeben.

Das Landessozialgericht ließ eine Revision zu (Az: L 3 U 118/13).

dpa

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