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Gericht: Hohe Steuer für "gefährlichen" Dackel rechtens

Prozesse Gericht: Hohe Steuer für "gefährlichen" Dackel rechtens

Ein Dackelbesitzer aus Dautphetal zahlt für seinen kleinen Liebling zurecht die Steuer für gefährliche Hunde. Das entschied das Verwaltungsgericht Gießen am Montag und wies die Klage des Besitzers ab.

Gießen. Der Besitzer muss wegen dieser Charakterisierung seines Tieres 500 statt 50 Euro Steuern pro Jahr zahlen ( die OP berichtete). So sieht es die entsprechende Satzung der Gemeinde Dautphetal vor. Das sei in diesem Fall auch nicht zu beanstanden, erklärte eine Sprecherin die Entscheidung des Gerichts. Die Voraussetzungen dafür, dass die Dackeldame als gefährlich gelten könne, lägen vor, sagte die Sprecherin.

Laut dem Bericht hatte die Dackeldame 2010 einem Nachbarn ins Bein gebissen. Nach Angaben des Halters aber nur, weil dieser zuvor Steine auf den Hund geworfen habe. Seitdem gelte der kleine Dackel laut der Hundeverordnung als gefährlich.

dpa

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