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Gemeinschaftliches Wohnen: Ausstellung neue Trendwohnform

Ausstellungen Gemeinschaftliches Wohnen: Ausstellung neue Trendwohnform

In den eigenen vier Wänden und doch nicht alleine: Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt zeigt bis Ende Februar 26 Wohnprojekte, in denen Fremde oder Freunde unter einem Dach leben.

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Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt/Main.

Quelle: Marius Becker/Archiv

Frankfurt/Main. Gemeinschaftliches Wohnen erfreut sich vor allem in Großstädten wachsender Beliebtheit: In Hannover wurde eine Schule umgebaut - die Turnhalle beherbergt nun vier Reihenhäuser. In Wien steht ein verwinkeltes "Tunesisches Dorf" auf dem Dach eines Gründerzeithauses. Beispiele gibt es auch aus Frankfurt, Darmstadt, Hamburg, Berlin, Dresden, München und vom Ammersee.

Die Kuratorinnen halten das für "eine zukunftsträchtige Form des Wohnens" im demografischen Wandel. In einer individualisierten Gesellschaft mit flexiblen Lebensentwürfen und schwächeren Familienstrukturen gebe es "eine große Sehnsucht nach realen sozialen Netzen", sagte Annette Becker bei der Vorbesichtigung am Donnerstag. "Füreinander da sein wird wieder geschätzt."

Die Projekte - aus verschiedenen Ländern bis nach Japan - sind sehr unterschiedlich: Sie stammen von Investoren, Baugruppen oder Genossenschaften; sie sind Mietobjekte oder Eigentum; sie sind Um- oder Neubauten. Gemeinsam haben sie, dass die Bewohner sich freiwillig zusammenschließen, dass sie sich Räume für Begegnung teilen und ihr Zusammenleben eigenverantwortlich gestalten.

dpa

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