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Gemälde aus Polizeidienststellen bleiben verschwunden

Kultur Gemälde aus Polizeidienststellen bleiben verschwunden

Das Kulturdezernat Frankfurt sucht nach sieben Gemälden, die aus Polizeidienststellen verschwunden sind. Sie wurden bereits vor Jahrzehnten verliehen. Doch erst im vergangenen Jahr wurde ihr Fehlen bemerkt.

Frankfurt. Sieben Gemälde, die aus Frankfurter Polizeidienststellen verschwunden sind, bleiben wohl verschollen. Wie eine Sprecherin des Kulturdezernats mitteilte, hatten sich Mitarbeiter die Werke zwischen 1951 und 1968 ausgeliehen. Es gebe einen städtischen Bilderkeller, in dem sich zahlreiche Gemälde regionaler Künstler befänden. Früher sei es allen städtischen Mitarbeitern möglich gewesen, daraus Bilder zu entleihen, um ihre Büros einzurichten.

Im vergangenen Jahr war dann bei einer Inventur aufgefallen, dass sieben Bilder seit Jahrzehnten nicht zurückgegeben worden waren. Da die Polizei in der Vergangenheit mehrfach umgezogen sei, gehe sie davon aus, dass die Gemälde dabei verloren gegangen seien, sagte die Sprecherin des Kulturdezernats. Sie rechne nicht damit, dass sie je wieder auftauchten. Da es sich nicht um Werke bekannter Künstler handele, hätten sie allerdings einen vergleichsweise geringen finanziellen Wert.

Laut einer Sprecherin der Polizei wird weiterhin nach den Gemälden gesucht. Die Mitarbeiter seien aufgefordert worden, sich zu melden, wenn sie etwas über deren Verbleib wüssten.

dpa

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