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GdP-Chef: Zu wenig Personal im Kampf gegen Einbrecher

Wohnen GdP-Chef: Zu wenig Personal im Kampf gegen Einbrecher

Die hohe Zahl von Wohnungseinbrüchen in Hessen kann nach Einschätzung von GdP-Chef Andreas Grün durch mehr Polizei-Präsenz auf der Straße verhindert werden.

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Ein maskierter Mann mit Taschenlampe blickt durch eine kaputte Fensterscheibe.

Quelle: D.Maurer/Archiv

Wiesbaden. Dazu fehle es aber an ausreichendem Personal, sagte der Chef der Gewerkschaft der Polizei Hessen (GdP) der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. "Die Polizei wird im öffentlichen Raum so gut wie gar nicht mehr wahrgenommen. Wir können denen nicht genug auf die Pelle rücken."

Verantwortlich für die landes- und bundesweite Entwicklung seien vor allem organisierte Banden aus Osteuropa, erklärte Grün. Ein besserer länderübergreifender Informationsaustausch wäre daher im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität dringend erforderlich. Härtere Strafen für die Täter hält der GdP-Chef dagegen nicht für hilfreich. 11 595 Wohnungseinbrüche wurden 2015 in Hessen registriert, was einem Anstieg von fast sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die Gewerkschaft fordert bereits seit längerem mehr Personal für die Polizei in Hessen. 1000 zusätzliche Stellen sind nach Einschätzung von Grün dringend erforderlich, damit die Ermittler eine gute Arbeit machen können.

dpa

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