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Gassigehen zum Drogenbunker: Bande in Offenbach verhaftet

Kriminalität Gassigehen zum Drogenbunker: Bande in Offenbach verhaftet

Drogenhändler aus Offenbach haben sich für den Weg zu einem Heroinversteck im Wald stets einen Hund ausgeliehen, um als Gassigänger getarnt zu sein. Erfolglos: Die Bande ging den Ermittlern ins Netz, wie ein Sprecher des Zollfahndungsamtes am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Offenbach. Die fünfköpfige Gruppe - zwei Frauen und drei Männer - sei in Offenbach verhaftet worden. Es seien bei den Ermittlungen etwa drei Kilogramm Heroin und mehr als 4100 Euro sichergestellt worden.

Die Gruppe soll die Drogen nicht nur im Rhein-Main-Gebiet, sondern auch an Zwischenhändler im Ausland verkauft haben. Gesteuert wurde die Bande offensichtlich über das Internet von Mazedonien aus, hieß es weiter.

Auf die Spur des Quintetts waren die Fahnder durch einen Waldbunker in der Nähe des Offenbacher Fußballstadions gekommen, er diente als Versteck. Einer der Männer wurde in der Nähe des Bunkers festgenommen, später schnappte die Polizei auch die anderen. Auf ein weiteres Waldversteck, eine Art Fuchsbau, stießen die Ermittler mit Hilfe ihrer Spürhunde. "Verstecke im Wald und solche Bunker sind mittlerweile gängige Praxis", sagte ein Sprecher der Zollfahndung.

dpa

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