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Gartenzwerge dürfen nicht aufs Dach steigen

Prozesse Gartenzwerge dürfen nicht aufs Dach steigen

Gartenzwerge können eine erhebliche Beeinträchtigung denkmalgeschützter Gebäude darstellen und deren historisches Erscheinungsbild schädigen. Daher darf ein Gartenzwerg nicht ohne Erlaubnis der zuständigen Behörde aufgestellt werden.

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Gartenzwerg.

Quelle: Lino Mirgeler/Archiv

Wiesbaden. Zu dieser Einschätzung ist das Wiesbadener Amtsgericht nach Mitteilung von Mittwoch gelangt und verhinderte damit eine Invasion von 40 Gartenzwergen, die erneut ein Vordach besetzen sollten (Az. 93 C 4622/13). Die Entscheidung fiel bereits am Montag.

Geklagt hatte eine Gartenzwergfreundin, deren kleine Freunde zuvor auf dem Vordach ihres Hauses in Wiesbaden standen und im September von dem Miteigentümer des Anwesens einfach weggeräumt worden waren. Mit ihrer Klage wollte die Frau nun erreichen, dass die Gartenzwerge wieder aufs Dach steigen dürfen - und unterlag.

Das Amtsgericht stellte unmissverständlich fest, dass sich bei der Aufstellung der Zwerge um eine denkmalrechtliche Umgestaltung handele. Die kleinen Kerle standen nämlich nicht nur einfach so auf dem Vordach herum, sondern waren auch noch mit Schrauben befestigt. Damit sei klar, dass die Zwerge keine vorübergehende Dekoration seien. Übrigens: Der Zwergenfeind ist der Bruder der Klägerin. Die beiden wohnen gemeinsam auf dem Anwesen und sind auch die Eigentümer.

dpa

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