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Fulda will "rekordverdächtigen" Rosenmontagszug

Brauchtum Fulda will "rekordverdächtigen" Rosenmontagszug

Der Rosenmontagszug in Fulda soll langfristig zum Zuschauermagneten werden. "Wir wollen die Qualität immer weiter steigern, um immer mehr Zuschauer zu begeistern", sagte der Zug-Koordinator, Hans-Jürgen Dröge.

Fulda. "Bei gutem Wetter könnten wir bereits in diesem Jahr 70 000 bis 80 000 Besucher anlocken. Das wäre rekordverdächtig." Laut Polizei säumten im vergangenen Jahr rund 55 000 Menschen die Straßen in der osthessischen Fastnachtshochburg. Der Fuldaer Rosenmontagszug gilt als einer der größten in Hessen.

Um die Qualität des Umzugs zu beurteilen, wollen die Organisatoren mehr denn je auf die Darbietungen der teilnehmenden Gruppen achten. "Wir haben in diesem Jahr bereits Gruppen ausgetauscht. Wir wollen zum Beispiel auch keine Teilnehmer, die zu werblich erscheinen", erklärte Dröge. 4000 Teilnehmer bilden den Zug. Sie verteilen sich unter anderem auf 123 Fußgruppen, rund 30 Kapellen und 52 Wagen.

Um mehr Klasse als Masse zu haben, wurde der Zug, der an Rosenmontag um 13.33 Uhr startet, in diesem Jahr von 241 auf 219 Nummern reduziert. Aus Sicherheitsgründen wollen die Organisatoren den Umzug auch nicht in der Dämmerung enden lassen. Eine Neuerung: Am Uniplatz wird ein Abschleppwagen geparkt. Im Vorjahr hatte eine Zugmaschine den Geist aufgegeben und für Verzögerungen im Ablauf gesorgt.

dpa

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