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Fünf mutmaßliche Geldwäscher verhaftet: Bundesweite Razzia

Kriminalität Fünf mutmaßliche Geldwäscher verhaftet: Bundesweite Razzia

Fünf Millionen Euro aus dem illegalen Drogenhandel in Spanien soll eine Bande in Deutschland gewaschen haben. Am Mittwochmorgen seien fünf verdächtige deutsch-irakische Staatsangehörige bei einer bundesweiten Razzia gefasst worden, teilten Bundeskriminalamt (BKA), Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Zollkriminalamt mit.

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An der Razzia waren mehr als 100 Zoll- und Polizeibeamte beteiligt.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Wiesbaden. Gegen die fünf 32 bis 49 Jahre alten Männer lagen Haftbefehle vor. Zur Bande sollen zwölf weitere Beschuldigte gehören.

Die Geldwäsche hat nach den Ermittlern so funktioniert: Die Bande soll das Drogengeld in Spanien entgegengenommen und durch Frankreich nach Deutschland transportiert haben. Im gesamten Bundesgebiet sollen die Verdächtigen dann mit dem Geld Autos und Baumaschinen gekauft und anschließend weiterverkauft haben.

An der Razzia waren nach BKA-Angaben mehr als 100 Zoll- und Polizeibeamte aus Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg und Bayern beteiligt. Die Behörden hatten seit 2013 nach einer Bargeldkontrolle in Frankreich ermittelt.

Die Zusammenarbeit zwischen deutschen, französischen und spanischen Ermittlern hatte im Februar 2016 zur Festnahme von Drogengeldkurieren durch die spanische Polizei geführt. Dabei waren 25 Kilo Heroin sichergestellt worden.

dpa

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