Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
"Fuck off Intolerance": Winzer bezieht Position

Essen & Trinken "Fuck off Intolerance": Winzer bezieht Position

Mit einem "Stinkefinger" auf dem Etikett will der Rheingauer Winzer Fred Strieth ein Signal gegen Intoleranz in der Gesellschaft setzen. "Fuck off Intolerance" heißt es dazu auf der Flasche des Rüdesheimer Weinbauers.

Voriger Artikel
"J-Lo" steckt in Kaninchenbau fest: Feuerwehr rettet Hund
Nächster Artikel
Bauern befürchten deutliche Einbußen bei der Maisernte

Die Flaschen vom Weingut Strieth zieren ein Etikett mit einem Stinkefinger.

Quelle: Arne Dedert

Rüdesheim. Damit will er gegen Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Schwulen-Hass vorgehen. "Für uns ist das ein Statement", sagt der 49-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Die Idee dazu sei ihm Anfang des Jahres gekommen - zur Zeit der "Pegida"-Demonstrationen.

Für die Flaschen mit dem besonderen Etikett, das eine Freundin seiner Tochter gestaltete, hat Strieth einen weiß gekelterten Spätburgunder ausgesucht. Der Blanc de Noir stammt aus einer Lage in Assmannshausen, das für seinen Spätburgunder berühmt ist. Um die 700 Flaschen hat Strieth, der nur drei Hektar in Steillagen bewirtschaftet, entsprechend etikettiert. Wer Gefallen findet, muss dafür zehn Euro zahlen. Ein Teil des Erlöses soll für soziale Zwecke verwendet werden, sagt der Winzer.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr