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Freundin in Lebensgefahr kaum geholfen: Urteil erwartet

Prozesse Freundin in Lebensgefahr kaum geholfen: Urteil erwartet

Im Prozess gegen einen Arzt, der seiner in Lebensgefahr geratenen Freundin nicht genug geholfen haben soll, wird heute das Urteil des Landgerichts Gießen erwartet.

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Ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Gießen. Die Anklage wirft dem 34-Jährigen vor, sich im Sommer 2015 zwar um die Frau gekümmert, aber keinen Notarzt gerufen zu haben. Die 37-Jährige war nach einer gemeinsam durchfeierten Nacht und dem Konsum von Ecstasy schwer erkrankt und nach wenigen Stunden gestorben. Die Anklage lautet nur auf versuchten Mord, weil nicht erwiesen ist, dass ein Notarzt die Frau hätte retten können.

Die Staatsanwaltschaft hat drei Jahre und acht Monate Haft unter anderem wegen versuchten Totschlags durch Unterlassen gefordert, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe wegen unterlassener Hilfeleistung.

dpa

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