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Fremde Arten gefährden heimische Flüsse

Naturschutz Fremde Arten gefährden heimische Flüsse

Die Ausbreitung gebietsfremder Tiere und Pflanzen bereitet heimischen Gewässern nach Experten-Ansicht immer mehr Schwierigkeiten. In den vergangenen Jahrzehnten habe die Ausbreitung fremder Arten drastisch zugenommen, sagte Tanja Pottgiesser von der Wiesbadener Stiftung Living Rivers, die sich für Gewässerschutz stark macht.

Wiesbaden. Bislang seien rund 150 eingewanderte Arten in deutschen Gewässern bekannt, jedes Jahr kämen zwei neue hinzu, erklärte Pottgiesser. Noch vor 100 Jahren sei in 20 Jahren lediglich eine Art eingewandert.

Die Verbreitung fremder Pflanzen- und Tierarten wird unter anderem durch den globalen Handel begünstigt. Eingeschleppt werden sie etwa über die Schifffahrt. Auf das Problem haben auch bereits andere Naturschutz-Organisationen und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn hingewiesen. Dem Bundesamt zufolge können etwa zehn Prozent der etablierten gebietsfremden Arten zu Naturschutz-Problemen oder wirtschaftlichen Schäden führen.

dpa

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