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Frau mit 39 Stichen getötet: Anklage fordert zwölf Jahre Haft

Prozesse Frau mit 39 Stichen getötet: Anklage fordert zwölf Jahre Haft

Im Kasseler Prozess um eine mit 39 Messerstichen getötete Frau hat die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren gefordert. Die Anklage wich in ihrem Plädoyer am Donnerstag vor dem Landgericht vom ursprünglichen Vorwurf ab und wertete die Tat als Totschlag und Unterschlagung.

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Das Plädoyer der Anklage wurde vorgelegt.

Quelle: Uwe Zucchi /Archiv

Kassel. Der 23-Jährige ist wegen des Verdachts des Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge angeklagt. Das Mordmerkmal der Habgier sah die Staatsanwaltschaft jedoch nicht als erwiesen an

Vor allem die "sehr große Anzahl an Vorstrafen" und die steigende kriminelle Tendenz sprechen laut Staatsanwaltschaft für eine lange Freiheitsstrafe. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 12. Juni 2014 seine 49 Jahre alte Bekannte in deren Kasseler Wohnung im Streit mit 39 Messerstichen getötet zu haben. Anlass soll die Weigerung des Opfers gewesen sein, eine Anklage wegen Diebstahls gegen den 23-Jährigen zurückzunehmen. Außerdem soll der Mann Geld verlangt haben.

Nach der Tat habe er 1300 Euro entwendet haben und sei mit dem Auto der Frau davongefahren. Dieses soll er kurz darauf für 2100 Euro verkauft haben. Der Mann hatte zum Prozessauftakt ein Geständnis von seinem Verteidiger verlesen lassen. Das Plädoyer der Verteidigung wird für den 13. April erwartet.

dpa

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