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Frau erstochen, weil sie zuviel redete: Prozess in Hanau

Prozesse Frau erstochen, weil sie zuviel redete: Prozess in Hanau

Ein Betrunkener hat nach Darstellung der Staatsanwaltschaft seine Frau in Hanau erstochen, weil sie ihm zuviel redete. Der 66-Jährige hatte bei dem Ehedrama in der Wohnung des Paares Mitte Februar einen Alkoholwert von mindestens 2,94 Promille.

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Blick auf das Gebäude des Land- und Amtsgerichtes.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Hanau. Der Mann machte beim Prozessauftakt am Freitag vor dem Landgericht Hanau keine Angaben zu den Vorwürfen.

Der Angeklagte soll seiner auf einem Küchenstuhl sitzenden Frau (53) drei Messer aus einem Küchenmesserblock jeweils mit der vollen Klingenlänge bis zum Schaft in den Oberkörper gerammt haben. Die Frau war laut Anklage auf der Stelle tot. Der Mann saß nach der Tat ruhig auf einem Stuhl und ließ sich widerstandslos festnehmen. Als Motiv gab er bei der Polizei an, dass ihm seine Frau zu viel geredet habe.

Die Staatsanwaltschaft hat keine Mordanklage erhoben, da sie davon ausgeht, dass der Mann seine Frau von vorne angriff und daher nicht von einer Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers ausgegangen werden kann. Dem Angeklagten wird stattdessen Totschlag vorgeworfen. Kampfspuren wurden in der Wohnung nicht gefunden.

dpa

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