Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Frankfurts Opernintendant lehnt Neubau ab

Kommunen Frankfurts Opernintendant lehnt Neubau ab

Die Debatte um einen möglichen Abriss von Frankfurter Schauspiel und Oper mit einem Neubau an anderer Stelle hat Opernintendant Bernd Loebe "als Schlag ins Gesicht" bezeichnet.

Voriger Artikel
Mannheimer Zentrale koordiniert Fernverkehr der Bahn im Land
Nächster Artikel
Ehepaar gefesselt und mehrere Tausend Euro geraubt

Bernd Loebe, Intendant der Oper in Frankfurt am Main.

Quelle: Mark Scharfscherer/Archiv

Frankfurt/Main. Ihm sei schleierhaft, wie man darüber nachdenken könne, den traditionsreichen Standort in der Innenstadt aufzugeben, sagte Loebe der "Frankfurter Rundschau" (Mittwoch). "Die Politik sollte nicht über die Köpfe der Intendanten hinweghandeln", kritisierte der Opernchef, dessen Haus zu den bundesweit renommiertesten gehört, die Planspiele des Frankfurter Magistrats.

Angesichts der anstehenden Generalsanierung der Theaterdoppel-Anlage am Willy-Brandt-Platz haben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und sein Stellvertreter Uwe Becker (CDU) einen Neubau ins Spiel gebracht. Als Standort ist das alte Polizeipräsidium zwischen Hauptbahnhof und Messe im Gespräch. Das Land will das Areal seit Jahren verkaufen.

Die anstehende Sanierung von Schauspiel und Oper könnte nach Medienberichten bis zu 300 Millionen Euro kosten. Derzeit sind Gutachter mit einer Machbarkeitsstudie beschäftigt. Die Klima- und Heizungstechnik im 1963 errichteten Bau gilt als völlig veraltet. Die Bühnentechnik war 1991 nach einem Brand für rund 170 Millionen Mark (85 Millionen Euro) renoviert worden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr