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Frankfurter Zoo wappnet sich gegen Vogelgrippe

Tiere Frankfurter Zoo wappnet sich gegen Vogelgrippe

Enten und Pfauen sind schon umgezogen, weitere Vögel sollen folgen. Der Frankfurter Zoo schützt seine gefiederten Bewohner gegen den Vogelgrippe-Virus H5N8, wie Vogelkurator Stefan Stadler der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte.

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Flamingos stehen in Frankfurt am Main noch in ihrem Freigehege des Zoos.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Schritt für Schritt sollen alle Vögel in Volieren untergebracht werden, in denen sie keinen Kontakt mehr zu Wildvögeln haben. Dazu werden die Anlagen mit Folien abgedeckt, so dass nicht einmal ein Spatz hereinschlüpfen kann, erklärt Stadler.

Die Vogelbüsche und die Freiflughalle im Vogelhaus sind seit Mittwoch gesperrt, da die Vögel hier direkt Kontakt zu den Besuchern haben könnten. Damit die Tierpfleger im Vogelhaus keine Erreger von außen hereintragen, liegen außerdem Desinfektionsmatten bereit. Stadler sagte, der Zoo beobachte, wie sich die Lage entwickelt.

Am Mittwoch war bei einer toten Gans in Frankfurt der gefährliche Erreger festgestellt worden. Zuvor hatten Experten den Vogelgrippe-Virus bei einer toten Ente in Nordhessen gefunden. Seit Montag gilt landesweit eine Stallpflicht für Geflügel.

dpa

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