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Frankfurter Opern-Intendant: Nicht an Bühnentechnik sparen

Theater Frankfurter Opern-Intendant: Nicht an Bühnentechnik sparen

In der Debatte um die maroden Städtischen Bühnen in Frankfurt haben die Intendanten Bernd Loebe und Anselm Weber davor gewarnt, an der Bühnentechnik zu sparen.

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Bernd Loebe, Intendant der Oper Frankfurt.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Das würde auch den Vorführungen den Zauber nehmen, warnte Opern-Intendant Loebe bei den diesjährigen Römergesprächen. Eine neue Bühnentechnik werde zwar mit Kosten von etwa 100 Millionen Euro beziffert, aber sie sei auch extrem wichtig für Qualität und Vielfalt der Städtischen Bühnen.

Unter dem Titel "Was soll das Theater?" diskutierten Theatermacher und Kulturschaffende bei der 45. Auflage der Römerberggespräche am Samstag in Frankfurt über die Frage, mit welchen Anforderungen Theater und Schauspiel in der Gegenwart konfrontiert sind.

Einem Gutachten zufolge könnten bis zu 889 Millionen Euro fällig werden, wenn das technisch marode Bauwerk - dort sind Oper und Schauspiel untergebracht - abgerissen und an gleicher Stelle durch einen Neubau ersetzt wird. Die Kosten für eine Sanierung werden auf 848 Millionen bis 868 Millionen Euro geschätzt. Das Gutachten hat für viel Diskussion in der Stadt gesorgt. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hält die Kosten für zu teuer und spricht sich für eine Neuplanung aus.

Schauspiel-Intendant Anselm Weber zeigte sich bei den Römergesprächen auch skeptisch mit Blick auf eine mögliche Zwischenlösung während der Sanierungsarbeiten oder während eines Neubaus: "Ich gehe nicht fünf Jahre in eine Baustelle oder spiele in einer Bretterbude Theater", sagte der Intendant.

dpa

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