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Frankfurter Museum für Moderne Kunst ist bald zu dritt

Museen Frankfurter Museum für Moderne Kunst ist bald zu dritt

Das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt bekommt im Herbst seinen langersehnten Erweiterungsbau. Am kommenden Mittwoch (21. Mai) stellt Direktorin Susanne Gaensheimer das erste Ausstellungsprogramm in der neuen Dependance vor.

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Besucher Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt.

Quelle: Marc Tirl/Archiv

Frankfurt/Main. Das Museum besitzt rund 5000 Kunstwerke aus den letzten 50 Jahren, bislang kann nur ein Bruchteil davon gezeigt werden.

Neben dem Haupthaus am Dom und dem gegenüberliegenden ehemaligen Zollamt stehen dem MMK ab September 2014 neue Räume im TaunusTurm im Bankenviertel zur Verfügung: rund 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche im zweiten Stockwerk plus 250 Quadratmeter für Eingangsbereich mit Museumsshop und Café im Erdgeschoss.

Das Museum werde durch die Erweiterung neu strukturiert, sagte Sprecherin Christina Henneke im Vorfeld: Das MMK 1 (der Hollein-Bau am Dom) werde seinen Schwerpunkt auf die Klassiker der Sammlung und internationale Wechselausstellungen legen. Im MMK 2 (dem TaunusTurm) sollen im Wechsel die aktuellsten Werke der Sammlung zu sehen sein. Im MMK 3 (dem früheren Zollamt) würden "Kooperationen, Veranstaltungen und neue Positionen" präsentiert.

Finanziert wird der dritte Standort durch eine Public-Private Partnership, die laut MMK "in der deutschen Museumslandschaft einzigartig ist": Die vom Museum genutzten Büroetagen werden ausschließlich privat finanziert. Die Immobilienfirma Tishman Speyer stellt dem MMK die Räume 15 Jahre lang miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Aus Spenden werden die Betriebskosten und die Kosten für die Ausstellungen inklusive einer zusätzlichen Projektstelle finanziert. Laut Gaensheimer ist das "beispiellos".

dpa

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