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Frankfurter Jugendliche konsumieren weniger Cannabis

Kommunen Frankfurter Jugendliche konsumieren weniger Cannabis

Die Verbreitung von Cannabis unter Frankfurter Jugendlichen nimmt ab. Das geht aus der Drogenstudie MoSyD hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Das Centre for Drug Research der Goethe-Universität befragt dafür seit 2002 im Auftrag des städtischen Drogenreferats jährlich mehr als 1000 Schüler zwischen 15 und 18 Jahren.

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Ein Mann raucht einen Joint mit Marihuana.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Frankfurt/Main. In der Studie ist die Rede von einer möglichen Trendwende.

Im Jahr 2015 hatten noch 43 Prozent angegeben, schon einmal Cannabis geraucht zu haben. 2016 waren es nur noch 40 Prozent. Auch der regelmäßige Konsum (mindestens zehn Mal im Monat) ist um einen Punkt auf sieben Prozent gesunken. Im Vergleich zu den Vorjahren rauchen mehr Gymnasiasten als Berufsschüler Cannabis. So hätten bereits 48 Prozent der Gymnasiasten, aber nur 34 Prozent der Berufsschüler bereits einmal in ihrem Leben Cannabis konsumiert.

Wichtig sei die Erkenntnis, dass "Prohibition keinen primären Einfluss auf den Cannabis-Konsum der Jugendlichen hat", sagte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Jugendliche erreiche man eher mit Gesprächen als mit Verboten.

dpa

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