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Frankfurter Gesundheitsstiftung hilft Menschen ohne Papiere

Gesundheit Frankfurter Gesundheitsstiftung hilft Menschen ohne Papiere

Medizinische Versorgung für Menschen ohne gültige Papiere will eine neue Stiftung in Frankfurt ermöglichen. Die "naviduo foundation" soll im Notfall die Behandlungskosten der Betroffenen übernehmen, wie Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) am Donnerstag sagte.

Frankfurt/Main. Langfristiges Ziel sei es, diesen Menschen einen legalen Aufenthaltsstatus zu verschaffen.

Nach Schätzungen der Stiftung leben in Frankfurt 30 000 Menschen ohne Papiere. "Viele arbeiten seit Jahren hier: als Tellerwäscher, Putzhilfe, ihre Kinder gehen in die Schule. Sie dürfen bloß niemals auffallen und vor allem nicht krank werden", sagte Manuela Strutz, eine der Stiftungsvorstände. Die Zahl der Menschen in Frankfurt ohne Krankenversicherung werde wachsen. Genaue Daten liegen dem städtischen Gesundheitsamt nicht vor.

Die Stiftung, die mit einem Gründungskapital von 15 000 Euro gestartet ist, arbeitet nach eigenen Angaben mit Hilfsorganisationen zusammen. Diese sollen Vermittler zu den Bedürftigen sein. Zurzeit werden weitere Geldgeber, Spender und Sponsoren gesucht.

dpa

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